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Homepage von René Pönitz

Markenverwässerung via RSS

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Argumente die Betreiber von Internetseiten gegen den Einsatz von RSS nennen.

Am häufigsten höre ich, daß dann weniger Besucher die eigentliche Seite besuchen. Wenn es aber darum geht, gelesen zu werden, ist es eigentlich egal, ob der Besucher einen Browser oder einen RSS-Programm verwendet. Es sind nur unterschiedliche Formate. Wobei gerade RSS die Stammleser bindet.

Bei kommerziellen Seiten kommt der Aspekt der Werbeeinnahmen ins Rennen. Bisher wird Werbung bei RSS eher spärlich eingesetzt. Als Anwender ist das sehr angenehm. Doch was spricht zum Beispiel gegen einen dezenten Werbehinweis am Ende der Zusammenfassung?

Etwas abenteuerlich sind die Argumente von Herrn Böhler (NZZ). Mario Aeby veröffentlichte dazu eine E-Mail, in der von Markenverwässerung, DeepLinks und urheberrechtlichen Dingen die Rede ist.

Wenn sich eine Zeitung schon selber mit dem Urheberrecht behindert, ist das erschreckend. Wie eine Marke durch ein weiteres Format verwässert, leuchtet mir nicht ein. (vgl. Dienstraum)