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Essen & Trinken

Coca-Cola reduziert Mehrwegverpackungen

Frankfurter Rundschau: Coca-Cola schafft Mehrwegflaschen ab

Wenn Coca-Cola die Mehrwegflaschen weitestgehend abschafft, trifft mich das persönlich weniger. Meine Mehrwegquote von gefühlt weit über 90% wird sich wohl – dank meines Getränkekastenhalters – nicht ändern. Nicht zuletzt da die Coca-Cola-Kästen da ohnehin keinen Platz haben. Aber da leider viel zu viele Menschen diesen Konzern zum Marktführer verhelfen, wird diese Entscheidung zusätzlichen Müll verursachen. Und es könnte negative Signalwirkung auf die Getränkebranche insgesamt haben. Eine Entscheidung, ein Trend, der höchst fragwürdig ist.

Personifiziertes Nutella

Freunde, die vor Weihnachten in England waren, entdeckten in den dortigen Konsumtempeln personifiziertes Nutella. Nutella mit Namensaufdruck. Mein Name ging sogar mit Akzent.

Es sollte ein witziges Geschenk werden, aber wesentlich witziger war der Transport im Flugzeug nach Deutschland. Denn nach der Paranoia-Verordnung wird Nutella als Flüssigkeit eingestuft. Die Winkeladvokaten mussten den passenden ruthe-Comic schon gekannt oder geahnt haben. Das Glas konnte als Handgepäck befördert werden, aber nicht deren Inhalt.

Und da der Gag das Glas war, musste das Nutella dran glauben. Mit einem im Bistro erworbenen Plastelöffel ging es auf Toilette, um die zähe, braune Masse aus dem Glas zu bekommen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was die Reinigungskraft dachte, als sie den Papierkorb leerte. Anschließend in Deutschland musste nun aus einem anderen Glas nutella umgefüllt werden.

Nun, einige Tage nach Weihnachten gibt’s das auch bei uns. Zumindest wirbt der Hersteller großflächig:

Knusperflocken-Kuchen

Erste Experimente mit Kuchen backen – und schon werde ich nach Rezepten gefragt. Dabei war ich selbst überrascht, dass ich auf den gängigen Rezeptseiten diese Kuchenidee noch nicht entdeckt habe: ein Knusperflocken-Kuchen.

Zutaten

Ich habe verwendet:

  • 3 Eier
  • ca. 300gr Weizenmehl
  • ca. 200gr Zucker
  • ca. 0,1 L Milch
  • 2 Tütchen Backpulver
  • ca. 200 gr. Knusperflocken

Zubereitung

Mehl, Zucker, Milch, Backpulver und die Eier zusammen in eine Schüssel und kneten. Wenn eine teigförmige Masse entsteht, ca. 100gr. der Knusperflocken in den Teig geben. Den Teig in eine passende Form und ab in den Ofen!

Wenn der Kuchen aus dem Ofen genommen wird, die dekorativen Knusperflocken drauf geben, solange er noch warm ist.

So sieht’s aus:

Das vorliegende Exemplar war leider zu kurz im Ofen gewesen, wodurch der Teig in der Mitte nicht durch war. Auch solche Kuchen haben Freunde! In der Mitte fiel der Kuchen wieder zusammen, was nicht am Gewicht der Knusperflocken hing. Lecker war er!

Gourmet Still - Mild moussierendes Mineralwasser

Die Kreativität bei der Vermarktung von Mineralwasser scheint keine Grenzen zu kennen und soll Verbraucher wohl absichtlich in die Irre führen. Normalerweise gibt es drei Arten: normal, medium, still. Blubbert ordentlich, Blubbert wenig, Blubbert nicht.

Schon vor einigen Jahren stand ich mit Fragezeichen in einer bayrischen Kaufhalle, als ich von Adelholzener eine Flasche Extra Still gesehen habe. Also stiller als still. Und die Verarschung ist perfekt, dass gerade dieses Wasser nicht still ist.

Nun servierte der Kellner im Restaurant eine Flasche „Gourmet Still” von Staatl. Fachingen. Also Wasser mit Kohlensäure mit der wahnsinnig kreativen Umschreibung: „Mild moussierendes Mineralwasser”. Der Widerspruch auf dem Etikett:

Schokolade aus dem anderen Ende der Welt

(Der Beitrag sollte bereits schon vor einem Jahr hier erscheinen, naja spät, aber nie! Foto gibt es leider auch nicht davon.)

Bei der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk bin ich irgendwann in dem Weblog eines anderen Renés gelandet und fand einen Artikel über die Whittakers Kiwi Schokolade.

Ich hätte vorher nie geglaubt, daß es so etwas gibt — irgendwo am anderen Ende der Welt in Neuseeland. Macht ja nichts, dafür scheinen die Erdbeerschokolade kaum zu kennn. Also forderte ich die globale Welt einfach mal heraus und importierte so eine Tafel.

Einen Versandhandel findet man schnell: shopnewzealand. Bezahlung macht bei so etwas dann nur mit Kreditkarte Sinn. Das Porto für diese Entfernung hat den Warenwert praktisch verdoppelt. Und es ist scheinbar nahezu linear mit dem Gewicht. (2 Tafeln betragen knapp das doppeltes Porto). Die Lieferzeit betrug dann fünf Werktage. Und dann war eine Tafel Schokolade um die halbe Welt gereist. Über die Ökobilanz darf man dabei nicht denken...

Nunja der Geschmack? Die Schokoladenkonsentenz ist wie ganz normale Vollmilchschokolade. Sie sticht nicht heraus, kann sich mit Ritter Sport und Co jedoch vergleichen. Die Kiwis waren in Form von kleinen kandiertenm fruchtigen Stückchen in der Schokolade integriert. Daß es nun ausgerechnet Kiwi war, mußte man erahnen oder der Zutatenlisten entnehmen. Interessant war es trotzdem.

(Mittlerweile gibt es auch hier Kiwischokolade in den Regalen — allerdings nicht in dieser Form, sondern in Form einer Creme. Kann man mögen, muß man aber nicht).

Bildlizenz: CC, Quelle

Ungewöhnliche Pizzasorten

Da kam die Mitbewohnerin mal mit übrig gebliebenen Pizzaresten an. Auf den ersten Blick sah es aus wie gelber Paprika und Wiener. Doch der zweite Blick machte deutlich: da waren Pommes auf der Pizza. Aber das dürfte den schlechten Geschmack um Wellenlängen übertrumpfen: Pizza Backbord — mit echten Fischstäbchen (Danke, Nini)!