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Hamburg

Kommentar von Reinhard Hollunder

Wie sich die Bilder gleichen! Man könnte sie mit nahezu identischen Bildern aus Hamburg Uhlenhorst, Papenhuder Straße und Hofweg ergänzen. Das zuständige Bezirksamt Nord inkl. Leiterin glänzt durch Desinteresse und einen misslungenen Versuch einer Sanierung.Pflege des Grün,Entrümpeln, Entfernung von Schrotträdern sind Fremdwörter ( “Kein Geld, kein Personal”). Die Einladung zur Ortsbegehung an die Bezirksamtsleiterin, SPD, wurde nicht angenommen, die informierten Fraktionen konnten nicht gewonnen werden, hier Druck zu machen und ihre Aufgabe wahrzunehmen.

Kommentar von Reinhard Hollunder

Wie sich die Bilder gleichen! Man könnte sie mit nahezu identischen Bildern aus Hamburg Uhlenhorst, Papenhuder Straße und Hofweg ergänzen. Das zuständige Bezirksamt Nord inkl. Leiterin glänzt durch Desinteresse und einen misslungenen Versuch einer Sanierung.Pflege des Grün,Entrümpeln, Entfernung von Schrotträdern sind Fremdwörter ( “Kein Geld, kein Personal”). Die Einladung zur Ortsbegehung an die Bezirksamtsleiterin, SPD, wurde nicht angenommen, die informierten Fraktionen konnten nicht gewonnen werden, hier Druck zu machen und ihre Aufgabe wahrzunehmen.

Kommentar von René

Die Handelskammer Hamburg missbraucht wieder ihre Zwangsmitglieder mit allgemeinpolitischen Statements, zu der sie gemäß §1 IHKG kein Mandat hat. Und selbst wenn sie es hätte, müsste sie gesetzlich auf Minderheitenmeinungen ihrer Mitglieder hinweisen.

In dem Statement listen sie eine Reihe weiterer Kammern auf, die i.d.R. ebenso kein Mandat haben. Das ist die Idee der rechtlichen Sonderstellung mit Zwangsmitgliedern. Wer sich allgemeinpolitisch äußern will, sollte das in einer Partei, Verein oder Verband tun. Die Kammer ist keine Ersatz-FDP.

Ferner beteiligt sich die Kammer über ihre HKS Handelskammer Hamburg Service mit 1,34 Mio Eur an den Bewerbungsaktivitäten. Ich fragte die Handelskammer am 27.02.2026, “ob das Geld wieder von den Zwangsmitgliedern verwendet wurde – oder ob dies getrennt wurde (bspw. durch Spenden für diesen Zweck).”. Auf erneute Nachfrage wurde mitgeteilt, dass die “Handelskammer klar getrennt davon eine Plattform zur Verfügung, um Sponsoringgelder (zur Unterstützung der Olympiakampagne) aus der Hamburger Wirtschaft zu bündeln und zum Beispiel für die Shows zur Verfügung zu stellen.”

Kommentar von René

@Stefan: Der Idee eines (Privat)-Automoratoriums stehe ich kritisch gegenüber. Zunächst in der Idee, aber auch in der Umsetzung. Zulassungsregeln macht der Bund, das kann Hamburg nicht festlegen. Und selbst wenn: ob das Auto in Hamburg oder Niedersachsen angemeldet ist, ist auch egal. Und es ist auch egal, ob der Miet-Stellplatz dann in der Niedersächsischen Pampe nachgewiesen bzw. dort nicht nötig. Ein Auto bewegt sich ja…

Was ich dagegen befürworten würde: eine Zwangsfluktation der Fahrzeuge durch ein wöchentliches zweistündiges Halteverbot zur Tagesmitte (z.B. Mittwoch 12-14 Uhr). Andere Orte machen das zur Straßenreinigung. Das hätte dann den Vorteil, dass die Stellplätze vor allem von denen genutzt werden, die sie wirklich für das Erreichen der Arbeitsplätze etc. brauchen.

Kommentar von Stefan

Hauptsache Autostadt behalten u.a. durch ‘Parkplatzmoratorium’…
Obwohl dringend ein (Privat)Automoratium in der Stadt gebraucht wird. Keine Neuzulassung von Privatpkw ohne nachgewiesenen eigenen Mietstellplatz auf privatem Grund.

Kommentar von Florian Mallok

Lieber René,

als Vorstandsmitglied des ADFC Hamburg bin ich doch reichlich irritiert über Deine Aussage: “Umso fragwürdiger liest sich das Statement des ADFC , welches Schutzstreifen nicht als Notlösung toleriert, sondern diese ausdrücklich begrüßt.”

Es werden ausdrücklich Radverkehrsanlagen an der Stelle begrüßt, weil derzeit gar keine vorhanden sind. Dadurch fahren immer wieder Radfahrende auf dem Gehweg, was ein reales Problem darstellt. Im weiteren Verlauf wird sich dann aber kritisch über die Ausführung der Schutzstreifen in der Dooringzone der Fahrzeuge geäußert.

Da Du als Mitglied des ADFC Hamburg selber regelmäßig bei den Sitzungen der Bezirksgruppe Nord dabei bist, weißt Du über die kritische Diskussion um Schutzstreifen bzw. diese spezielle Maßnahme. Wie Du selber schreibst, ist es kein großer Wurf, sondern eine Minimallösung. Darüber sind wir uns beim ADFC Hamburg einig. Die an der Stelle aber immer noch besser ist, als gar keine Radinfrastruktur.

Es bleibt für mich daher fragwürdig, wie Du – trotz aller Dir zur Verfügung stehenden Informationen – zu der eingangs zitierten Wertung kommst.

Mit vereinsfreundlichen Grüßen
Florian

Kommentar von Frauke Johannsen

Hallo René, ich fahre seit 20 Jahren die Jarrestrasse mit dem Fahrrad entlang. M.E. ist es wichtig, die Strasse von den parkenden Autos, z.T. auf der Strasse, zu entlasten.
Diese machen es unübersichtlich, weil auch überall Fussgänger kreuzen. Übergänge zwischen den Bereichen wo Geschäfte sind, ist sicherlich eine erforderliche Massnahme, genügen aber nicht.
Es werden regulierte Parkflächen (Parkhäuser) benötigt, wo Anwohner ihre Autos lassen können. Leider nimmt die Zahl der gemeldeten PKWs in Hamburg stetig zu, daran muss insgesamt gearbeitet werden. Stichwort: Verdichtung!
Auch fällt auf, dass die Busse z.T. in beiden Richtungen zur selben Zeit fahren, daher die Strasse “verstopfen”.
Vielleicht lässt sich am Fahrplan etwas drehen..Die neuen Buslinien 17 / 18 scheinen mir in unserem Bereich auch nicht wirklich ausgelastet, wenn auch gut frequentiert. Müssen es lange Busse sein? Danke f.d. Kenntnisnahme

Kommentar von Leif von Speyer

Ich habe mir deinen Artikel mal durchgelesen, und er beschreibt genau die Probleme, die ich in Hamburg auch beobachte. Verkehr wird dort nicht in Knoten gedacht und Verkehrssysteme nicht zusammen gedacht. Ich kritisiere auch, dass an der Stadthausbrücke, die U-Bahn die S-Bahn unterquert, ohne dort zu halten. Insbesondere hier sollte zwingend ein Umstieg entstehen. Beim Baumwall vielleicht sogar ebenso. Die Tramophobie der Hamburger verstehe ich bis heute nicht. Hamburg ist die größte Stadt Europas, die ohne Straßenbahn auszukommen glaubt. London und Paris haben wenigstens Straßenbahnen in den Außenbezirken wieder eingeführt und wollen diese sogar weiter ausbauen. Ich werde dazu zeitnah mal ein Video auf YouTube machen.

Kommentar von René

Danke für den Kommentar.

Zweckentfremdung hat mehrere Gesichter. Leerstand ist auch eine Form, ja. Aber die wollte ich hier bewusst außen vor lassen. Hier gibt es den Leerstandsmelder – und wenn ich die Statistiken sehe, wird es auch sporadisch genutzt.

In Bezug auf Zweckentfremdung durch Ferienwohnung deckt sich also dein Eindruck.