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Die Unterkunft in Wolverhampton / The accomodation

Die Zimmer in der Unterkunft sind erwartungsgemäß klein. Aber ich denke, daß ich in diesem kleinen Raum die nächsten vier Monate überleben kann. Im Vergleich zu den Preisen in Dresden dürfte das Zimmer unter Berücksichtigung der Lage und des Zustandes etwa das doppelte kosten.

Das Zimmer ist ausgestattet mit den wichtigsten Möbelgegenständen (Schreibtisch, Regal, Wäscheschrank, Kommode, zwei Stühle, Bett). Das Bett ist sehr klein, in Deutschland ist die Normlänge 2 Meter, dieses Bett ist nur 1,80 Meter lang. Aber es gibt sie: die feinen Unterschiede!

Das wichtigste sind die Steckdosen. Sie sind nicht kompatiblel mit dem Europäischen System, somit wird ein Adapter benötigt. Dafür hat jede Steckdose einen eigenen Schalter, mit dem die Stromzufuhr unterbrochen werden kann! Das sollte es auch einmal in Deutschland geben!

Um das Licht im Bad und auf der Toilette an- und auszuschalten, zieht man an einem langen Strick. Das wirkt sehr prähistorisch, aber ich finde das gut! Absolut schlecht sind die Wasserhähne. In Deutschland sind diese Einhebelmischarmaturen fast Standard — und hin und wieder findet man Wasserhähne, bei denen man die Warm- und Kaltwasserzufuhr getrennt bedienen kann. Hier gibt es jeweils zwei getrennte Wasserhähne, einen für heißes und einen für kaltes Wasser. Aber wenigstens gibt es in der Dusche einen »Einhebler« — dafür wechselt regelmäßig die Temperatur des Wassers. Die Bedienung der Hebel ist ebenso entgegengesetzt: man drückt, damit Wasser läuft — und man zieht, damit es nicht mehr läuft!

Und da wir bei entgegengesetzten Welten bereits sind: auch die Schlösser an den Türen funktionieren entgegengesetzt. Und beim Schließen muß der Schlüssel immer wieder zur Ausgangslage zurückgedreht werden!

Auch in der Küche gibt es einige Besonderheiten (Ja, es gibt eine Mikrowelle und einen Kühlschrank). Der Herd ist geteilt. Im oberen Teil befindet sich der Grill, im unteren Teil der Backofen. Und in einigen Küchen gibt es kein Kochfeld, sondern eine Heizspirale, auf die Töpfe gestellt werden. Mit dem Umweltschutz sehen es die Engländer nicht so eng: bei der Benutzung des Grilles muß die Klappe stets geöffnet sein, wodurch die Hitze im Raum verteilt wird. Aber auch mit dem Wasser sehen es die Engländer nicht so eng: mit jeder Spülung geht sehr viel Wasser in den Abfluß!

Im gesamten Wohnheim ist das WLAN der Universität verfügbar. Mit Linux und Apple ist die Installation relativ einfach, ich benötigte keine fünf Minuten — und auch keinen Neustart. Mit Windows dauerst es mehrere Stunden, ehe es funktioniert. Zuerst ist ActiveX für die Wolverhamptonseite zu öffnen. Ein spezielles Skript prüft den gesamten Rechner (u.a. deinstallierte er Spybot — Search and Destroy ohne irgendeine Nachfrage). Alle Windowsupdates sind notwendig — und das einzige akzeptierte AntiViren-Programm ist F-Secure. Also müssen andere Programme vorher deinstalliert werden. Nach mehreren Neustarts gibt es irgendwan grünes Licht.

And now the english version:

The rooms in the accomodation are very small. But i believe i could survive the next four month. In comparison with Dresden, the room costs twice, if you take care about the location and actual state.

The rooms are equipped with the most important furnitures (desk, rack, wardrobe, commode, two chairs and the bed). The Bed is versy small. In Germany the beds have a size of 2 meter, but my bed is only 1.80 meter. But you´ll find it: the little differences!

The most important thing is the power socket. They aren´t compatible with the European pins, so you need an adapter. But every socket has its own switch to interrupt the power. This sould be available in Germany one day!

To switching light on on the toilette and on the bathroom, you have to pull on a cord. This looks a little bit prehistoric, but i like it! But the water taps are absolutly bad! In Germany you have nearly everywhere onehandgearmixingamartures, sometimes you´ll find two different turns for hot and cold, but here you have two different taps. That means, one is very hot and one is very cold. Only in the shower we have onehandgear´s, but the temperatures changes every few seconds. The use of the gear are different, too: you push for water and you pull for stop. The looks in the doors  directly opposed, too. And if you close, you have to turn back your key to the  starting position.

In the kitching there are some special things, too. (OK, we have microwave and a fridge too). The cooker is parted. At the head you´ll find a grill, and on the top the oven. In some kitchen you´ll didn´t have a cooking field, you have a heating coil, where you put on your pots. If you use the grill, you have to opened the cover. It´s not good for the environment. But if you flush the toilette, you´ll melt enough water!

All around the accomodation you have wireless network. The installation is very simple for users with Apple or Linux-Computers. You need only five minutes (and no restart!). With Windows you need more time. First you have to (re)acivated ActivX. A special script will check your computer (for example it uninstall Spybot — Search and Destroy). All updates for Windows are necessary — and the only accepted antivirus-programm ist f-secure. Before using you´ll have to uninstall all other antivirus-programms. After doing some restarts, i got a green light.

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