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Echo und Oomph!

Die Gruppe Oomph! wurde bei der diesjährigenEcho-Verleihung ausgeladen — wegen des Titels »Gott ist ein Popstar«. Ebenso bei Top Of The Pops, zahlreiche Radiosender verbannten den Titel.

Mal jenseits von der Diskussion über Zensur, Religionsfreiheit, Vergleiche zu dänische Karikaturen, der Verhältnismäßigkeit solcher Aktionen und dem Sinn des Echos zwei weitere Gedanken:

Im Archiv zum Echo wurden Oomph! ebenso verbannt (zur Erinnerung: sie hatten vor zwei Jahren schon Echos abgeräumt). Damit wird deutlich, daß es nicht nur um das Lied geht!

Zum anderen ist auf der Seite vom Oomph! von einem Kompromiß die Rede:

Auch ein erneutes Entgegenkommen in Form einer Darbietung in Englischer Sprache wurde als Lösungsvorschlag abgelehnt.

Welchen Sinn macht eigentlich eine andere Sprache? Erwartet man, daß man den Text dann nicht mehr versteht? Dann wäre es ja sinnlos, diesen Text überhaupt zu singen — oder man könnte auch über Sonne und Regen singen. Oder nur Instrumente ohne Gesang (Danke, Nini).

Bisherige Kommentare (3)

Kommentar von Nini

Im Archiv zum Echo wurden Oomph! ebenso verbannt (zur Erinnerung: sie hatten vor zwei Jahren schon Echos abgeräumt) Damit wird deutlich, daß es nicht nur um das Lied geht!

Und was schlußfolgerst du daraus?
An eine Verschwörung gegen die Band kann ich nicht so recht glauben.

Allgemein muss ich aber sagen: so ein Quatsch! Ich weiß nicht was besser ist: fadenscheinige Begründungen, oder ernstgemeinte fedenscheinige Begründungen..

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