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lebe

Kommentar von René

Das habe ich mir auch gedacht. Die Wortendung “haltig” suggeriert zumindest mir, dass es auch andere Bestandteile geben müsste. Wenn ich Kaffeepulver kaufe, sagt ja auch keiner “Achtung, Kaffeehaltig”.

Das könnte man vielleicht für die 80/20-Schokolade von Zotter anwenden, die zu 80% aus Kakao und zu 20% aus Milch besteht, aber eben ohne Zucker.

Kommentar von Der Influencer

Mag sein, dass ich da zu einfach denke, aber…

Könnte man nicht einfach “Kakaohaltige Lebensmittelzubereitung” auf die Verpackung schreiben und die Leckerei dann trotzdem mit 7% Umsatzsteuer verkaufen? Oder ist irgendwo spezifiziert, dass auch kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen nicht zu 100% aus Kakaoerzeugnissen bestehen dürfen?

Kommentar von Jonas Wind

Schön geschriebener Artikel. Vielen Dank! Tatsächlich ist die Mehrwertsteuerbestimmung für Schokoladenhändler wie mich, die selbst keinen Zucker konsumieren & sowohl zucker- als auch chemiefreie Produkte anbieten wollen, sehr schade.

Ich mache es trotzdem, allerdings recht teuer. Die 12 % Unterschied merkt dann der Endkunde.

Zeit zu demonstrieren

Kommentar von IS

Ich werfe mal folgendes mit ein:
Algorithmen können hilfreich sein, wenn sie auf die Komplexität einer Sache eingehen und nach dem Ausdifferenzieren vereinfachen. Das ist beim Nutriscore offensichtlich nicht der Fall. Ich habe mir auch vor Augen geführt, wie das z.B. mit verarbeiteten Lebensmitteln ist, bei denen Fett, Kohlehydrate oder Zucker im grünen Bereich liegen, die aber mit so vielen Zusatzstoffen versehen sind, dass man von grünem Bereich nicht mehr sprechen kann. Die bleiben hier ebenfalls völlig außen vor.

Wenn man sich die Frage anders herum stellt, also was ist gesund, dann komme ich immer wieder auf die gleiche Antwort: Eine ausgewogene Ernährung, die möglichst auf verarbeitete Lebensmittel verzichtet. Hilft uns jetzt aber auch nicht weiter …

Nehme ich alle Informationen, durch die ich mich durchgetankt habe, entsteht ein Mischbild aus Nutriscore und Waben-Sterne-Modell. Die Farben und Buchstaben haben bei den einzelnen Bestandteilen wie Fett, Zucker, Kohlehydrate die Rolle einer Einzelbewertung, während das Verhältnis aller Bestandteile dann mit der entsprechenden Anzahl von Sternen ausgedrückt wird.
Nun kann ich nicht sagen, was ein Algorithmus daraus macht, dazu muss es erstmal einen wissenschaftlichen Konsens geben, der eben auch dein Beispiel in die Waagschale wirft.

Kommentar von Kiwi

Wird auch in Nürnberg großflächig beworben.
Vor Weihnachten wäre die Aktion sinnvoller gewesen. Aber so hatten wir immerhin eine Überraschung für Dich :)