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Zum Ausbau der Königsbrücker Straße

Nach der Leipziger Straße gibt es um den nächsten Straßenzug Knatsch: der Ausbau der Königsbrücker Straße.

Nach jahrelangen Hin und Her, diverser Bürgerinitiativen und verschiedener Meinungen ist der Stadtrat zu einer Kompromißlösung gekommen, in der nicht der vollständige vierspurige Ausbau anvisiert wurde. Nun schaltet sich wieder das Wirtschaftsministerium  ein und meint der aktuelle Ausbau sei nicht förderwürdig — die Straße müsse durchgehend vierspurig werden.

Leider finde ich keine aktuellen Planungsunterlagen im Netz, die Abbildung bei der Sächsischen Zeitung ist wenig aussagekräftig. Aber eins kann man sicher schon sagen: der Albertplatz ist auf der Nord-Süd-Achse das größte Nadelöhr. Baut man vierspurig bis zu diesem Platz heran, so holt man sich diese Verkehrsbelastung (Stau) in dichte Wohngebiete. Von daher finde ich die die Idee eines vierspurigen Ausbaus lediglich bis zur Stauffenbergallee sehr sinnvoll (im Berufsverkehr ist der Stau außerhalb des dichten Gebietes).

Anmerkung: Wer die beschlossenen Pläne des Stadtrats findet, kann sie mir gerne zukommen lassen.

Anmerkung 2: Das Wirtschaftsministerium scheint einzulenken. Wahnsinn.

Anmerkung 3: Nun soll die Straßenbahntrasse auch für Individualverkehr geöffnet werden. Sprich: Erhalt des eher katastrophalen Status Quo.

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