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Fiji: Holy Cross Church in Wairiki

Eines der Ausflugsziele laut unserer Gästemappe war die Holy Cross Church in Wairiki, die vom Aroha-Resort höchstens 10 Fußminuten entfernt war. Es wurde angepriesen als diejenige Kirche, die besonders durch Gesang in Erscheinung tritt. Also beschlossen wir, diesen einmal zu lauschen.

(Nicht auf Google verlassen: An dem Ort der Kirche ist da der Wairuku temple eingezeichnet).

Bei tropischen Nieselregen liegen wir zur am Sonntag morgen zur Kirche. Wir waren etwas eher da – und konnten uns schon einmal das Gebäude näher anschauen. Im Grunde ist die Kirche für Fiji-Verhältnisse sehr imposant und markant gebaut worden, insbesondere durch das große Kreuz neben der Kirche. Beim genaueren Betrachten wirkt aber doch alles etwas einfacher, bspw. durch den PVC-Belag.

So wie auch bei den Glaubenshäusern in Deutschland wurde auch in Fiji eine Figur zentral an an Kreuz befestigt. Nur während die Menschen hier deutlich dunklere Hautfarben haben, ist er bleichweiß. So wie auch die anderen Figuren, die links und rechts des Mittelschiffs standen und bedrückt nach unten schauten. Immerhin erhellten die Buntglas-Fenster den Raum in die ansonsten eher hell gestaltete Kirche.

In der Mitte saßen einige Familien auf dem Boden. Es gab hier keine Bänke. Wir wurden von Einheimischen hereingewunken – und nahmen am Rand Platz. Neben uns war nur ein weiteres Pärchen da, die man als Touristen einstufen konnte.

Kleidungstechnisch sind die Leute total entspannt. Kurze Hosen waren die Regel. Ein Mann erschien mit Hemd und Krawatte, doch auch er trug unten herum einen Zulu, einen Männerrock.

Dann ging es los – und es ertönten gut 15 Minuten Gesänge durch die Halle:

Dann sprach einer motivierende Worte in fijianischer Sprache. Zugegeben: es zog sich etwas in die Länge. Jeweils am Ende der Kapitel blickte er zu uns – und fasste kurz in englischer Sprache seine Worte zusammen. Zu dieser Vorführung standen noch drei Taufen statt. Die Kinder bei einigen Familien schienen auch mit der Zeit gelangweilt zu sein.

Zusammenfassend lief diese Zeremonie nicht viel anders als hierzulande ab. Und das ist schon bemerkenswert, wie weit wir unseren europäischen Quatsch in die Welt transportiert haben. Und wie wenig diese Zeremonie zur Lebensrealität der Menschen hier passte.

Als die Zeremonie beendet war, leerte sich die Kirche binnen kurzer Zeit. Die Touristen waren allein.

Ein Blick aus dem Fenster – mit Ausblick auf die Nachbarinsel Vanua Levu:

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