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Kommentar von KingOli

@René: Ich meine eine Studie des MPI Berlin, die mir leider nicht vorliegt, sondern nur in Artikeln erwähnt wird: http://www.zeit.de/2009/19/B-Grundschuljahre

@Hamburger Jung: »Ohne negative Auswirkungen« bedeutet natürlich nicht, dass es positive Auswirkungen gibt. Aber Du selber stellst die Vermutung in den Raum, dass ein geringeres Gesamtniveau nicht förderlich für die Leistungsträger ist. Die Studie hat nun ergeben, dass die besseren Schüler an beiden Schultypen (Gesamtschule und Gymnasium) mindestens die gleichen Leistungen erbringen. Im Gegenzug verbessern sich aber die Leistungen der anderen Schüler, so dass das Niveau eben nicht knapp unter der Teppichkante liegt — dies ist es nur, wenn die Leistungsstarken aus den Klassen entfernt werden.

Als jemand, der selber ab der fünften Klasse das Gymnasium besucht hat und froh war, einige Mitschüler nicht mehr sehen zu müssen, verstehe ich jedoch die Vorbehalte. Für einige Schüler mag es so schwerer sein, sich in der Klasse durchzusetzen. Das Gesamtniveau profitiert aber ungemein davon.