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Kommentar von Nini

Das Beispiel klappt also nur, wenn der Richter unabhängig vom Bestechungsgeld eine Münze schnippt und davon abhängig macht, ob ich die Strafe zu zahlen habe oder nicht. Wenn mir das bekannt ist, würde das Bestechungsgeld genauso gering ausfallen, wie der Einsatz zum Gewinnen des Gewinnspiels.

Jepp. Eigentlich kann man anhand von Renés Grafik auch davon ausgehen. Allerdings schreibt er »Bestechung« und der gesunde Menschenverstandt sagt uns, dass es einen Zusammenhang zwischen Bestechlichkeit und Höhe der Summe geben sollte / könnte. Vielleicht ist aber auch genau diese Problematik gemeint? Wir sehen die Strafe und das rationale Denken setzt aus? Oder das Beispiel ist komisch. ;-)

Ich sehe noch einen Unterschied, der beide Beispiele nicht so recht vergleichbar macht.
Beim ersten verliere ich in keinem Fall etwas (außer ggf. den Einsatz), kann aber 100€-Einsatz gewinnen.

Beim zweiten kann ich aber ganze 100€ verlieren und gewinne im Zweifel nichts dazu (habe aber immer den Einsatz verloren).