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Das ALLFA-Ticket

Stellen Sie sich vor, Sie können Tag und Nacht alle Straßenbahnen, S-Bahnen, Busse und für Ihr Auto das Parkhaus nutzen, ohne ein Ticket zu lösen oder über den Tarif nachdenken zu müssen.

Mit diesem Worten wird die Testphase des ALLFA-Tickets auf deren Homepage vorgestellt. Es gibt meiner Meinung nach keine größere Täuschung für diesen Pilotversuch. Selbstverständlich muß der Mitfahrende über den Tarif nachdenken – unabhängig ob das Ticket beim Fahrer, am Automaten, im Internet oder mit Hilfe einer speziellen Karte erworben wird. Er sollte sich zumindest Gedanken machen – es geht schließlich um sein Geld.

Ich als Student bin natürlich etwas verwöhnt. Ich bezahle automatisch mein Semesterticket – und brauche keine Fahrpreistabelle mehr im Kopf, um einzusteigen. Wirklich? Nicht ganz! Erreiche zum Beispiel das Ende des Verkehrsverbundes muß ich mir wieder Gedanken machen – ebenso wenn ich ein Fahrrad mitführen will.

Damit ich aber auch ein objektives Bild von dem Ticket bekomme, habe ich mich als sogenannter Testfahrer beworben. Ende Mai konnte ich das Ticket in Empfang nehmen. Ein kleiner Blick unter die Haube:

Funktionsweise

Das Allfa-Ticket besitzt einen RFID-Chip. Die Kommunikation mit dem Chip läuft über Funk. Das Gerät ist stets im betriebsbereiten schlummernden Zustand. Beim Betreten eines entsprechenden Verkehrsmittels wird das Ticket erfaßt und geweckt, die Verbuchung einer Strecke geschieht erst während der Fahrt – und zwar so lange, wie sich das Ticket in der Bahn befindet. Betritt ein Fahrgast die Bahn – und verläßt diese noch während des Haltes, wird dies nicht verbucht.

Gedanken zum Ticket

Die ersten Gedanken zum Testticket:

  • Wenn mir ein Fahrschein herunterfällt, hebe ich ihn auf. Fällt mir das Ticket herunter, kann es vielleicht ungünstig fallen (z.B. das Anzeigedisplay auf eine Scherbe einer Bierflasche)
  • Wenn mir ein Fahrschein in eine Pfütze fällt, wird er wellig – aber nicht ungültig. Der Gerät erweckt nicht gerade den Eindruck, als sei es wasserfest.
  • Ein Fahrschein ist dünner als ein Millimeter. Selbst mehrere fallen nicht ins Gewicht. Das Ticket mißt 4 mm Dicke – mit der zugehörigen Hülle sind es 9 mm.
  • Die Lesbarkeit der beiden Bildschirmzeilen ist sehr schwach. In dunklen Räumen (oder z.B. nachts an einer Haltestelle) kann man wenig erkennen.
  • Die Lebensdauer der Batterie beträgt im Moment 8 – 10 Monate. Danach müßte man zwangsweise zum Verkehrsverbund zurück, die Batterie tauschen zu lassen.

Die größeren, z.T. auch unlösbaren Probleme, wird es meiner Meinung nach hier geben:

Bedienbarkeit

Ich bin jung, ich kann experimentieren – und in der Testphase kann ich auch keinen Schaden anrichten. Nun stelle ich mir aber den klassischen Fall vor, wie eine 70-jährige Frau versucht, ihren Dackel mit zu buchen. Dabei gibt es in der Regel eine gewisse Hemmung, daß gerade ältere Menschen etwas falsch machen könnten – und dann mit eigener Kraft den Ausgangszustand nicht mehr herstellen können. Nun hat das Gerät nur zwei Tasten (OK – Wahl), aber die Bedienungsanleitung umfaßt auch zwei Seiten.

Oder wir nehmen eine alleinerziehende Mutter, die ihr Kind am Samstag mit dem Bus zur Oma bringt – anschließend wieder allein zurückfährt. Bei der Hinfahrt hat sie zwei Tickets dabei, bei der Rückfahrt muß sie nun auf jeden Fall dran denken, das zweite Ticket abzuschalten.

Datenschutz

Ich wette, es wird auch bei der Technologie die ersten Technikfreaks (am besten die mit Computer von ALDI oder MediaMarkt) geben, die sich über die Technik freuen. Sie zeigen stolz herum, daß sie mit der neuen Technik nun jede Fahrt aufgelistet bekommen, obwohl sie das früher absolut nicht interessiert hat. Wo sie einstiegen, wie lange sie fuhren, welches das häufigste Ziel war. Spannend dürfte der Einzelverbindungsnachweis werden, wenn die Ehefrau sieht, daß der Ehemann häufig in einem Stadtteil unterwegs ist, in dem er weder wohnt noch arbeitet.

Ich möchte zum Beispiel nicht, daß ein komplettes Bewegungsprofil von mir erstellt wird. Gegen die Erfassung von häufigen Umsteigekombinationen zur Fahrplanoptimierung habe ich nichts einzuwenden. Nun wird behauptet, daß der Datenschutz eine große Rolle spielt, auf Wunsch bekommt man es auch Schwarz auf Weiß. Aber jenseits der tatsächlichen Datenhaltung gibt es einen empfundenen Datenschutz – und da spielt nur eine Rolle, was erfaßbar ist. Die einzige, sinnvolle Lösung ist der Ausweg über die Barzahlung. Dies wird in Form einer PrePaid-Karte vorgesehen werden.

Preistransparenz

In der offiziellen Ankündigung heißt es:

Ziel ist es später, aus diesen Reisedaten einen individuellen Fahrpreis zu errechnen.

Was heißt individuell? Wird künftig jede Strecke einzeln abgerechnet? Das wäre sicher Tod des Öffentlichen Nahverkehrs! Ich fragte diesen Satz beim Verkehrsverbund nach und bekam folgende Erklärung:

Die Berechnung des Fahrpreises erfolgt grundsätzlich auf der Basis der zurückgelegten Entfernung und weiterer Parameter, wie z. B. Tageszeit, Marketing, Komfort (1./2. Klasse) und Nutzertypen (Erwachsener, Kind, Schüler, Senior u. a.). In seiner allgemeingültigen Anwendung setzt sich der Tarif aus einem Grundpreis und einem Fahrtenpreis zusammen. Der Grundpreis ist fahrtenunabhängig und orientiert sich an einem festzulegenden Zeitraum, z. B. Monat. Der Fahrtenpreis setzt sich wiederum aus einem Festbetrag pro Einstieg sowie aus einem Leistungsbetrag entsprechend der zurückgelegten Entfernung zusammen. Die Tarifelemente Grundpreis, Festbetrag und Leistungsbetrag können nun speziell für jeden Tarifanwender unterschiedlich genutzt bzw. eingesetzt werden. So ist es möglich, mit einem entsprechenden Betrag für den Grundpreis in einem ausgewählten City-Bereich oder Nachfragekorridor den ÖPNV nutzen zu können, ohne dabei für jede Fahrt gesondert zu bezahlen.

Also kurz gefaßt: jeder Fahrgast muß sich sehr wohl Gedanken machen, welchen Tarif er wählt. Während man jetzt zwischen zwei Parametern wählt (Zeitkarte, Einzeltickets), sind es dann drei.

Fahrkartenautomaten

Es wird eine Illusion sein, auf die Fahrkartenautomaten komplett zu verzichten. Die Fahrgäste, die jeden Tag eine Strecke zurücklegen, können sich so eine Karte problemlos holen. Aber es gibt daneben auch die Touristen bzw. die absoluten Gelegenheitsfahrer. Es wäre ein nicht vertretbarer Umstand, erst zu einer der Verkehrszentralen zu fahren, da eine Karte zu kaufen, um sie dann zwei Tage später wieder zurückzugeben. Folglich werden entweder die Papierausweise noch benötigt – oder die Fahrkartenautomaten müßten zu Allfa-Ticket-Automaten umgerüstet werden.

Überwachungsmöglichkeiten

Wer glaubt, daß mit Hilfe der TollCollect-Technologie nur die Erfassung der LKW-Maut möglich ist, der irrt . Die Technik ist vorhanden, um jederzeit auf eine totale Überwachung aller Autos umzuschalten. Ein ähnliches Szenario ist auch hier möglich. Die verwendete Technologie nennt sich RFID . Sie funktioniert mit Hilfe von Funkwellen. Es gibt sowohl in den Verkehrsmitteln als auch auf den entsprechenden Strecken Erfassungsgeräte. Im Test beschränkt sich das auf einige Linien und Fahrzeuge.

Da in Zukunft zu erwarten ist, daß solche Chips in vielen Kundenkarten – oder sogar in Reisepässen – integriert werden, dürfte der Wunsch der Abwehr im gleichen Umfang wachsen. Die einfachste Maßnahme ist die Bildung eines „Faradayschen Käfigs”:http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_Käfig – d.h. man umwickelt die Geldbörse mit Alufolie – oder einfacher: in der Geldbörse ist eine Aluminiumschicht bereits eingenäht. Der Effekt wäre dann wieder beim Alten: man muß trotzdem die Fahrtkarte herausholen.

Mitnahmemöglichkeiten

Es wird angepriesen, daß man auf dem Ticket auch weitere Personen mitnehmen darf. Im Optimalfall steigen auch beide an der selben Haltestelle ein – und aus. In der Realität steigt einer dazu – oder eher aus. D.h. man muß während der Fahrt die Mitnahmen ändern. Laut Aussage des Verkehrsverbundes wird diese Funktion allerdings gesperrt, da damit Mißbrauch betrieben werden kann.

Die Preistransparenz wird bei der Mitnahme auch leiden. Man wird ja mit einer Nahverkehrsflatrate (blöder Begriff, den wird es dann garantiert geben) nicht den halben Freundeskreis mitbefördern dürfen…

Beweispflicht

Auf einem Papierausweis kann man die Zahlen lesen, die aufgedruckt sind. Damit bin ich als Fahrer sicher, in Besitz eines gültigen Ausweises zu sein. Der Aufdruck hat keine Chance, sich während der Fahrt zu ändern. Wer gibt mir diese Sicherheit bei einem elektronischen Ticket?

Und zur Variante „Handy” nur ein Gedanke: was passiert, wenn während der Fahrt der Akku leer ist?

Die Visionen des Verkehrsverbundes

Im Produktivsystem soll die Karte wesentlich dünner sein. Möglich wäre die Größe wie bei einer EC-Karte – ggf. sogar nur ein Bestandteil der EC-Karte. Bei der Handykarte sollen Handys nach Möglichkeit zwei Steckplätze für die SIM-Karten bekommen.

Das ALLFA-Ticket soll künftig deutschlandweit eingesetzt werden. Für entsprechende Ticketsysteme wird es eine Standardapplikation vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen geben. Damit könnte man mit seinem Ticket auch in andere Städte fahren – und dort den öffentlichen Verkehr ohne Kleingeld und Blick auf den Tarif nutzen. Es wird ja automatisch abgebucht!

Aktueller Stand

Der VVO hat Mitte Juni die erste Bilanz zum Ticket gezogen. Es gab kleinere Ausfälle der Bordcomputer aufgrund von Stromschwankungen. Ebenso müssen einige Korrekturen zur korrekten Erkennung der Haltestelle vorgenommen werden.

Weiterführende Links

Bisherige Kommentare (13)

Kommentar von Marika

Ich habe da auch eher Bedenken, gerade was die Intransparenz der Tarife angeht. Damit würde es bestimmt nicht nur bei Einzelfällen bleiben, wo die Passagiere über den Tisch gezogen werden. Durch die unübersichtlichen Bahntarife bezahlen ja zum Beispiel auch viele Kunden der DB AG zuviel. Höhere Einnahmen sind so also garantiert…. Genau: schöne neue Welt… Aber nicht für die Passagiere…

Kommentar von Gast

Also es ist fürchterlich interessant das sich auch andere Menschen weitreichende Gedanken um das Allfaticket machen. Ich finde diesen Beitrag sehr anregend.

Ich möchte dazu aber noch einige Bemerkungen machen. Der viel gepriesene Datenschutz von dem hier immer geredet wird, existiert auch heute schon nicht mehr für alle die ein Handy besitzen. Das heißt: von jeder Person die heute ein eingeschaltes Handy hat kann ein wesentlich besseres Bewegungsprofil und vorallem Lückenloser als nur im ÖPNV.
Darüberhinaus möchte ich an dieser Stelle noch an die Videoüberwachung in Verkehrsmitteln erinnern. In Helsinki beispielsweise werden die Daten nicht nur zur Prevention von Straftaten eingesetzt, sondern ebenfalls um Verbindungsinformation von Fahrgästen zu erhalten.

Angesprochen wurden ebenfalls recht viele Nachteile des Allfa tickets im Vergleich zu Fahrkarten. Der wichtigeste fehlt aber meiner meinung nach noch. Die Beweispflicht. Bei einer Fahrkarte die entwertet wird, kann jeder sehen das die Zahlen lesbar sind. Beim Allfaticket in der Tasche sehe ich das nicht. Es sei denn ich hole es raus und beobachte es ständig. In der Anlaufphase hingegen ist das Ticket im Verlaufe der Fahrt aber in ungülitge Zustände verfallen oder ganz eingeschlafen. Bei Fahrscheinen muß ich mir darüber keine Gedanken machen. Diese sind entweder entwertet oder nicht. Die wechseln auch nicht schnell mal die Farbe.

Was die kompliziertheit der Tarife angeht so Argumentiert der VVO immer wieder damit das es bei Handys allgemein akzeptiert sei, das Tarfie ebend etwas intransparent sind. Dabei wird aber vergessen das die Gruppe Handykaufwillig und ÖPNV Benutzer nur eine kleine Schnittmenge darstellen.

Kommentar von René

Hallo Gast,

ich habe den Artikel mit dem Argument der Beweispflicht ergäntz. Vielen Dank für den Hinweis.

zum Tarifmodel: „akzeptiert” ist der falsche Begriff. „Abgefunden” dürfte es eher ausdrücken …

Kommentar von Gast

Das Ticket hat auch noch einn großen Nachteil für die Verkehrsunternehmen. Den Sie sicher noch nicht gesehen haben. Ein entwerteten Fahrschein kann ich nur wegschmeißen. Ein Allfaticket kann man nach der Kontrolle ausschalten.

Kommentar von Gast

Den Beitrag finde ich etwas zu oberflächlich. Wie funktioniert das Ticket an sich (technischer Hintergrund?)? Die Bedenken die ggü. dem Ticket generell geäußert werden, sind diskussionswürdig, aber nicht in der Form.

Allein „Täuschung” am Anfang augenverdreht … Bitte etwas weniger polemisch.

Kommentar von René

Der Beitrag soll die Anwendersicht beschreiben. Zur Funktionsweise werde ich ein Kapitel noch einarbeiten.

Und zur Täuschung: es ist eine sinnfreie Argumentation, daß ich mit dem Allfa-Ticket nicht auf den Tarif achten muß. Ab einen gewissen Einkommen muß man das nicht mehr – aber das ist keine Frage des Allfa-Tickets. Also wird dem „normalen” Bürger etwas vorgegaukelt, was nie eintreten wird.

Kommentar von RiFID

Die Ausführungen des Verkehrsverbunds zur Fahrpreisberechnung bringen mal wieder eine typisch deutsche Eigenheit zum Ausdruck: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht? Besonders im öffentlichen Nahverkehr könnte man von anderen Ländern lernen. Wie wäre es mit dem spanischen Modell? Einheitlicher Fahrpreis, unabhängig von der Anzahl gefahrener Stationen. Wer umsteigt, zahlt erneut. Einfach und billig. Ohne Zwang zu aufwendigen Kontrollen, ohne Möglichkeit zur Verletzung der Privatsphäre.

Kommentar von Gast

Wie funktioniert das Ticket wirklich? Ich weiß ja nicht was du bisher gehört hast. Aber eine einfach Betriebsskizze wird dir seitens des VVO bei jeder Präsentation gezeigt.

Einsteigen: Das Ticket wird mittels eines Bestimmten Signals durch Antennen im Türbereich geweckt.
Danach beginnt das Ticket mit der Kommunikation mit dem Fhz.. Nach dem Verlassen der Haltestelle werden weitere Information ausgetauscht wobei die Anwesenheit mit einer Reihe von Telegrammen festgestellt werden muß, auf welche das Ticket antwotet. Daraus wird auf dem Fhz. im Rechner ein Datensatz erstellt und verschlüßelt gespeichert. Zyklich werden die Daten jetzt an eine Zentrale gefunkt und dort ausgewertet. Im Hintergrundsystem werden aus den einzelnen Datensätzen jetzt Fahrten erstellt und ein möglicher Tarif hinterlegt. Diese Funktion ist derzeit noch nicht freigeschaltet.

Was ist also jetzt von näherem Interesse? Der VVO wird einen Teufel tun hier nähere Angaben zu machen. Ein weiteres Problem ist das die Spezifikationen für die Raumerfassung geheim sind. Das heißt nur die beteiligten Partner kennen diese. Einzig die Kernaplikation nach VDV ist öffentlich. Dort kannst du dir gewisse Vorstellungen holen wieviel Sichere Kommunikation von nöten ist.

Kommentar von Gast

Hallo RFID,

warum kann man nicht von anderen Ländern lernen? Es hat einfach betriebliche Vorteile wenn man umsteigen kann ohne erneut zu bezahlen. Das heißt es ist möglich die für den Betrieb effektivste Option zu wählen. Und das wird meist nicht ein Verästelungsnetz sein. Ein so genanntes Achsennetz hat zwar den nachteil des häufigeren umsteigens, bietet dafür aber den weitaus dichteren Takt und damit ingesamt gesehen die Möglichkeit schneller ans Ziel zu kommen. Ein Verästelungsnetz hat den Vorteil von vielen Direktverbindungen, dafür nimmt man aber in Kauf das die Linien nr alle 20 min oder gar noch seltener fahren.

Kommentar von Innenminister

1. Mein Name tut nichts zur Sache
2. Ich bin auch Testfahrer (gewesen)
3. Dem Artikel auf dieser Internetseite kann ich mich voll und ganz anschließen. Eine besondere Kritik möchte ich allerdings noch loswerden: Die Betreuung und Informationspolitik des ALLFA- Teams über das Internet ist das allerschlechteste was mir im ganzen Projekt begegnet ist.
Der Innenminister

Kommentar von Gast

Wer einmal die Seite des ALLFA-Tickets oder eben von intermobil besucht, wird sich beizeiten davon abwenden. Wer schwafelt die Technologie der Zukunft einzuführen, sollte zumindest eine Webseite, die der Technologie der Gegenwart gerecht wird, erstellen können.

Von Offenheit, Mitgestaltung, Mitspracherecht keine Spur. Dafür halbherzige Aussagen, null Information. Ich war kein Testfahrer aber hier bekommt man das Gefühl mit Marketingblabla eine Technik aufgeschatzt zu bekommen, die Intransparenz einführt um leichter Absahnen zu können.

Alternativen zum jetzigen Fahrscheinmodell sind durchaus sinnvoll. Aber warum so kompliziert, so teuer in der Einführung? Wie wäre es mit einem von Land und Stadt gefördertem Projekt für kostenfreien Nahverkehr für alle. Kein Geld mehr für Tarifentwicklung, Abrechnung, Automaten, Kontrolleure… alles was nicht dem Zweck des Nahverkehrs dient.

Meiner Meinung liegt die Verbesserung im ÖPNV nicht in überzüchteten technischen Mitteln sondern in einer Weiterentwicklung der sozialen Organisation. Und das kommt dann allen zugute und ist ausfallsicher ;).

Kommentar von r.pression

1. Wozu ?
2. Wie teuer?
3. Welcher Vorteil für die Passagiere?
4. Risiken?
5. Verhältnis Vor-/Nachteile ?

ich brauche kein ALLFA-RFID.

und ein Pauschales System wie eine Grundgebühr/Flatrate wäre wohl auch nachdenkenswert. ÖPNV frei für alle…

Was denkst du zum Allfa-Ticket?

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