Es ist immer wieder schön, auch die Seite der Künstler zu sehen. Und dann die Schlußfolgerung zu ziehen, daß die Musikindustrie weder konsumenten- noch produzentenorientiert arbeitet — und auf keinen Fall weitsichtig.
Janis Ian ist so eine Künstlerin, die ihre Erfolge in den 60er und 70ern verbuchen konnte. Sie berichtet von ihren Erfahrungen in »Das Internet Debakel«, daß das kostenlose Bereitstellen eine sehr öffentlichkeiswirksame Maßnahme ist — und in Folge dessen die Verkaufszahlen ihrer alten Werke angestiegen sind. Ähnliche Erfolge waren bei Büchern eingetreten.
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»Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.«
Marc-Uwe Kling, Kabarettist