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Die Begriffe der Bahn einmal umdeuten

Die »BahnCard 50« berechtigt Inhaber, Fahrkarten zum Normalttarif zu kaufen. Dafür ist eine Registrierung notwendig und eine Jahresgebühr in Höhe von 240 Euro (2. Klasse) zu entrichten. Andernfalls gibt es einen Strafzuschlag in Höhe von 100% des Normaltarifes. Mit der BahnCard 25 reduziert sich die Strafe lediglich auf einen 50%igen Aufschlag. Mit viel Glück erhält man im Einzelfall mit mind. drei Tagen Vorlauf für ausgewählte Züge auch ohne BahnCard 50 Tickets zum Normaltarif oder nur mit einem 50%igen Aufschlag erhalten, ist dann aber an genau diesen Zug gebunden.

Der Effekt ist der gleiche, die Kommunikation ehrlicher. Würden sich dann mehr Leute registrieren, um künftig keine Strafzuschläge mehr zu erhalten?

Bisherige Kommentare (2)

Kommentar von Gegen-eine-Wand-Redner

Der Link auf den älteren Beitrag zeigt auf eine These, die bereits mehrfach widerlegt wurde. Auch hier erleben wir wieder den Konflikt, weshalb das Beipiel Strafe vs. Gewinn nicht funktioniert:

René bezeichnet als Normaltarif den bereits rabattierten Fahrpreis. Dies ist ja ein Angebot der Bahn, welches günstiger als der Normalpreis ist, wenn man viel fährt und flexibel sein möchte. Du gehtst ja im Supermarkt auch nicht davon aus, dass der Normalpreis eines Apfels genau dann ist, wenn er im Angebot ist und an allen anderen Tagen hat der Kunde einen Strafaufschlag zu zahlen.

Die Kommunnikation wäre schlicht weg falsch, da (preisgünstigere) Angebote nicht den Normalpreis verkörpern.

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Wieviel ist 40 plus 2?

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