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Homepage von René Pönitz

camerawoman

Dinge, die die Welt nicht braucht: ein Kameramagazin für Frauen

Die Macher des Kameramagazins camera stellen fest, dass es kein Kameramagazin für Frauen gibt – und wollen eins initiieren:

Eine Frau erklärt, dass Fotografieren mittlerweile auch für Frauen allgegenwärtig sei. Ich frage mich, ob ich von einem anderen Stern komme. In meiner Welt kenne ich es jedenfalls nicht anders.

Eine andere Frau erklärt, dass Frauen intuitiver, weniger technisch fotografieren. Und dass sie nicht so verliebt in die Pixel seien – wie eben Männer. Ich halte das ja nun ehrlich gesagt nicht für ein Frau-Mann-Ding, sondern es sind schlicht und ergreifend zwei verschiedene Themen. Kameras. Und Fotografieren. Der Hammer. Und das Hämmern. Ein Herr ergänzte daraufhin, dass die meisten Magazine eher technisch lastig seien.

Die nahe Schlussfolgerung wäre die Erweiterung des vorhandenen Themenspektrum um den Schwerpunkt Motivauswahl. Denn dieser scheint wohl zu wenig Beachtung zu finden. Das wäre Inklusion. Hier wird der Weg der Exklusion gewählt: es werden die Geschlechterklischees verfestigt, in dem ein Crowdfunding-Projekt für eine Frauen-Fotozeitschrift ins Leben gerufen wird.

Bebauungsplan Makarenko-Quartier

Auf dem Gelände des ehemaligen Makarenko-Quartier sollen Wohnungen entstehen. Der dazu notwendige Bebauungsplan 9-61 VE liegt zur Beschlussfassung vor. Am 26. März wird die BVV darüber entscheidet. Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte bereits einstimmig für diesen Bebauungsplan.

Ich möchte in dem Beitrag das Vorhaben und die Abwägungen vorstellen.

Klagekraftwerk

Kaum ein Nachrichtenportal berichtete die letzten beiden Tage nicht über einen Markenstreit zwischen der Band Kraftwerk und einer Firma, die ein kleines Taschenkraftwerk mit Feuerzeugbenzin entwickelte, zu berichten. Für das Dresdner StartUp kann wohl nichts besseres zur Berühmtheit verhelfen. Für die alte Band ist es zugegebenermaßen peinlich – sofern die Meldung stimmt, denn noch scheint die Klage nicht beim Empfänger eingegangen zu sein. Wundern würde es mich nicht – schon im Jahre 2009 musste sich das Bundespatentgericht mit der Verwechselungsgefahr zu einem Kulturkraftwerk beschäftigen.

Tourismuskonzept reloaded - dein Treptow-Köpenick

Im November 2013 schrieb ich über die Auftaktveranstaltung für das neue Tourismuskonzept für den Bezirk Treptow-Köpenick. Damals fand die Auftaktveranstaltung mit dem Schwerpunkt Markenentwicklung statt statt. Nach zahlreichen weiteren Workshops (von denen ich auch viele aus zeitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte) nahm ich mir am 24.02. die Zeit, um mir die öffentliche Vorstellung der Marke anzuschauen.

Die Veranstaltung fand im Stadion der Alten Försterei statt. Als zugegebener Fußballabstinenzler war es das erste Mal für mich, dass ich in den Räumen dieses Stadions stand (und wenn ich in meinen Kalender schaue, werden ich in den nächsten Wochen zwei weitere Gelegenheiten dafür haben)

In diesem Beitrag möchte ich die Veranstaltung beschreiben. Zur eigentlichen neuen Marke wird es noch einen weiteren Artikel geben.

Die lupenreinen Demokraten vom Rathaus Treptow

Des öfteren schmückten schon Botschaften aus Kreide den Eingangsbereich vorm Rathaus Treptow. Ich finde diese Form der Botschaft sehr verantwortungsvoll (weil keine Sachbeschädigung und trotzdem auffallend). Allerdings frage ich mich schon, was wir auf kommunaler Ebene damit anfangen sollen:

(Aufgenommen am 26.02.)

Handelskammer mit Parteipräferenz

Die Hamburger Handelskammer kommentiert den Ausgang der Bürgerschafswahl:

Der Verbleib der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft wird die politische Kultur und Vielfalt in unserer Stadt mit Sicherheit bereichern und erweitert den Handlungsspielraum der SPD bei der Suche nach einem Koalitionspartner.

Für so einen Satz müsste sich jedes Hamburger Zwangsmitglied unverzüglich eine Unterlassungsklage einlegen. Eine Industrie- und Handelskammer hat kein allgemeinpolitisches Mandat!

Aber leider bleibt selbst der Hamburger Senat trotz Kenntnis untätig.)