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Homepage von René Pönitz

Berlin kauft den Spreepark zurück

Die Meldung des Tages: Berlin kauft den Spreepark zurück – der Liegenschaftsfonds hat das Erbbaurecht für das Gelände gekauft.

Ich freue mich, dass nach all den Jahren des Stillstandes wieder Bewegung in die Sache kommt. In den letzten Jahren sah man das nur bei Sturm, wenn sich das Riesenrad drehte.

Ich freue mich, dass der derzeitigen fragwürdigen Nutzung ein Ende gemacht wird – und nicht mehr einer kleinen Gruppe vorbehalten ist, Führungen gegen Entgelt zu machen, obwohl die Pacht nicht bezahlt wurde.

Ich freue mich, dass auch für das denkmalgeschützte Eierhäuschen sich neue Möglichkeiten zum Erhalt ergeben.

Und vor allem freue ich mich, dass über die zukünftige Nutzung des Areals wieder politische Debatten entstehen können – und nicht mehr die Gerichte zu entscheiden haben, wer künftiger Pächter werden wird. An Ideen zur Nachnutzung des Spreepark-Areals hat es in der Vergangenheit nie gemangelt.

(Anmerkung: der Kauf ist noch vom Beschluss des Abgeordnetenhauses abhängig)

Michael Rother - Morning After (Lonliness)

Die deutsche Antwort auf Café Del Mar nennt sich Milchbar und wird von den Trance-DJs Blank&Jones zusammengestellt. Die erste Ausgabe der CD-Reihe und schmückt mein CD-Regal. Mit Ausnahme von Titel Nummero 2 („Pochill”) eine runde Scheibe zum Entspannen.

Mein persönlicher Lieblingslied ist das Lied „Morning After” von Michael Rother:

Sehr entspannt. Sehr traurig. Vor allem die Stimme von Sophie Williams bleibt im Ohr. Etwas überrascht war ich, dass die männliche Stimme von Herbert Grönemeyer stammen soll.

Kiehlsteg - der Notsteg an der Lohmühlenbrücke

Dieser Beitrag handelt über den „Kiehlsteg”. Und über Bürgerbeteiligung.

Möglicherweise hast du noch nie etwas von dieser Fußgängerbrücke in der Nähe des Berliner Lohmühlenplatzes gehört. Das ist zumindest nicht ungewöhnlich. Bevor der bevorstehende Abriss publik wurde, war mir der Name des Bauwerkes ebenso nicht geläufig.

Bildschirmschoner für Webseiten

Die österreichische Post meint es scheinbar gut mit der Umwelt. Ist man auf deren Homepage längere Zeit inaktiv, wird die Seite ersetzt durch eine dunkle Hintergrundgrafik, die als Bildschirmschoner angeprisen wird:

Der erwünschte Effekt der Energieeinsparung dürfte im Zeitalter der Tabs sehr marginal ausfallen. Wenn diese Idee zum Trend wird, werde ich wohl bald gut 50 Bildschirmschoner gleichzeitig haben.

Münzschlucker in der Köpenicker Altstadt

„Keine gebührenpflichtige Parkraumbewirtschaftung auf öffentlichem Straßenland einzuführen”, so der Titel eines Bürgerbegehrens, welches zur Zeit in Treptow-Köpenick durchgeführt wird.

Ich möchte mit diesem Beitrag einerseits Fakten zur Parkraumbewirtschaftung zusammentragen, zudem meine Gedanken zu dem Thema bündeln und ggf. auch das einige oder andere falsche Argument ausräumen.

Wenn Lokalpresse Polizeiberichte abschreibt

Ich finde es schade, dass die Berliner Polizei ihre Pressemeldungen nur zwei Wochen öffentlich zugängig macht. In der Regel werden solche Meldungen von der Lokalpresse umgeschrieben und abgedruckt. Ein schönes Beispiel erübrigte sich Anfang Februar. Gut 300 Meter von hier entfernt brannte Anfang Februar ein Auto aus.

Die Berliner Polizei drückte sich korrekt, wenn auch unnötig umständlich aus:

der in einer Lieferzufahrt eines Lebensmitteldiscounters in der
Kiefholzstraße stand.

Die Lokalpresse schrieb dazu:

Am 2. Februar gegen 22.30 Uhr stand ein Renault an der Kiefholzstraße in vollen Flammen.

Der Markt steht an der Kiefholzstraße. Dessen Lieferzufahrt dagegen nicht.

Der falsche Artikel ist online noch abrufbar. Die korrekte Pressemitteilung der Polizei nicht

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