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renephoenix.de

und kritisiere

interesse-beruf.de

Autsch! Das Arbeitsamt Bundesagentur für Arbeit kommt nun mit einem neuen Auftritt: Interesse: Beruf.

Benutzer der besseren Browser werden erst einmal abgeblockt: die Seite funktioniert nur mit dem Werkzeug des Teufels, ab Version 5.5. Aber was soll´s — Opera kann sich auch verkleiden!

  1. Hürde: ein PopUp. Selbst mein IE 6 mit Google-Taskbar blockt erst einmal gänzlich die Seite. OK, also PopUpBlocker aus.
  2. Hürde: Zeit. Es passierte einfach nichts — und dachte, die Seite funktioniert gar nicht. Da ich ja nur ein PopUp habe, fehlt mir die Statusanzeige. Dann werden mehr als 350 KB Daten übertragen.
  3. Hürde: Suchmaschinen-Robot: Da sind keine Links. Nur JavaScript.  (vgl. Suchmaschinen-Robot und Webdesigner).
  4. Hürde: »Klicken Sie nun auf Starten!« — ich fand ohne JS keinen Knopf Starten.

Aber schauen wir einfach einmal einen Blick ins Impressum. Die Seite des Entwicklers ist auch nur ein JavaScript-Gefrickel. »Auf unsere Erfahrung können Sie sich verlassen — und das bereits seit 1993« — die meinten wohl eher: auf dem Kenntnisstand von 1993 — denn einen DocType sucht man z.B: vergebens.

Wie Hohn wirkt dann die E-Mail-Adresse: redaktion@machs-richtig.de (vgl. Dr. Web)

WG-Anzeigeseiten

Im Internet gibt es dutzende von solchen WG-Anzeigenmärkten, z.B. wggruendung.de, Die-WG-Boerse, WG-gesucht oder Studenten-WG. Sie sind im Normalfall für den Benutzer kostenfrei und werbefinanziert.

Als wir eine(n) Nachfolger(in) für ein freies Zimmer suchten, haben wir auf einigen dieser Seiten Anzeigen aufgegeben. Normalerweise existiert dabei ein Feld: »gewünschter Einzugstermin«. Meine Erwartung ist dabei, daß das Angebot spätestens zwei Wochen nach diesem Tag bzw. maximal 2 Monate nach dem Aufgeben der Anzeige weg sein sollte.

Aber die Mehrheit der Anbieter lassen die Inserate bis zum Verschimmeln drinne. Als Inserent kann man die Anzeige auch eigenhändig rausnehmen, doch wer macht das aber schon wirklich? Man müßte alle Seiten wieder heraussuchen — oder sich vorher notieren.

Die Leidtragenden sind am Ende eigentlich die Suchenden. Die Angebote sind unaktuell — und helfen am Ende nicht wirklich weiter, weil die Zimmer schon vergeben sind. Aber auch diese könnten erkennen, daß der Einzugstermin schon weit in der Vergangenheit liegt.

An der Stelle ein Lob für Studenten-WG. Ich wurde nach etwa 2 Monaten nach der Inserierung per E-Mail angefragt, ob mein Angebot noch aktuell sei. Wenn ich es verlängern lassen möchte, muß ich einen bestimmten Link klicken, sonst wird es nach ein paar Tagen automatisch gelöscht. Von WG-gesucht und Easy-WG bekomme ich zehn Wochen nach dem Einzug immer noch regelmäßig Anfragen.

Anmerkung: Am 25.02.2005 rief wieder ein WG-suchender an. Ich habe mein Angebot (Permanente Links gibt es leider nicht) bei easy-wg wieder gefunden. Nach etwas genauerer Betrachtung ist es mir dann aufgefallen: sie zeigen unter Verfügbar ab: stets das aktuelle Datum an, wenn der eigentliche Termin in der Vergangenheit liegt. Damit erkennt der Suchende nicht mehr, daß das Angebot längst veraltet ist.

Anmerkung 2: Die Pinnwand des Studentenrates ist im Bereich Wohnen im Moment leer. Das ist nicht schön — aber wenigstens besser, als veraltet! Spätestens nach 6 Wochen fliegt jeder Beitrag raus, wenn er nicht verlängert worden ist.

Anmerkung 3: Ich habe easy-wg heute angeschrieben und auf diesen Beitrag hingewiesen. Es kam prompt eine Antwort. Es hätte Erinnerungsmails gegeben (will ich jetzt nicht bestreiten), allerdings war die Löschfunktion deaktiviert. Also sollten nun veraltete Anzeigen nun auch herausfliegen!