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Keine alternativen Vertriebswege?

Stephan macht sich Gedanken über die soziale Milchwirtschaft und das Jammern der weggeschütteten Milch bei streikenden Bauern. Mittlerweile wird auch in Berlin die Milch knapp ... und ich frage mich, warum die Bauern für diesen Protest keine alternativen Vertriebswege aufbauen...

Jetzt ist Sommer, an jeder zweiten Straßenkreuzung (zumindest in Steglitz, nicht in Treptow) stehen Spargel- und Erdbeerverkäufer. Sie verlangen auch einiges mehr als bei ALDI um die Ecke — und scheinbar ist man auch bereit, für diese frische Qualität auch was drauf zu legen. Warum also nicht die Discounter übergehen?

Denn mit einer gewissen Autarkheit läßt sich dann auch viel besser verhandeln... aber so ist es einfach nur verschüttete Milch!

Bisherige Kommentare (5)

Kommentar von Crazy_AT

Die Bauern haben normalerweise nur die Milch direkt vom Euter. Da wird ja dann in der Molkerei noch säckeweise Fett entzogen, erhitzt, gekühlt und was weiß ich noch. Die Leute kaufen keine Milch aus der die Butter noch nicht rausgenommen wurde und länger als zwei Tage sollte sie auch haltbar sein. Ist vielleicht eine Idee für eine technische Aufrüstung des Bauernhofs, aber nicht sofort umsetzbar. Leider...

Kommentar von Nini

Sehe das auch so wie Crazy_AT.

Die Frischmilch aus dem Supermarkt ist auch nicht wirklich frisch, sondern pasteurisiert. Und ich würde ehrlich gesagt keine potentiell »keimige« Milch kaufen..

Aber die Idee ist nett!

Kommentar von Mehlstaub

> keine potentiell »keimige« Milch kaufen

Also ich kenne das noch von meinen Großeltern vom Dorf, die haben die frische Milch (also die direkt aus dem Euter) dann immer selbst abgekocht. Die ist dann aber natürlich höchstens ne Woche haltbar.

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