Ich habe mich bisher zu Corona zurückgehalten. Ich bin kein Virologe. Ich bin auch kein Gesundheitsminister. Ich hatte auch schlicht nicht die Zeit, mir jede Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts anzuschauen. Eigentlich kann ich auch zum Virus-Geschehen auch keinen nennenswerten Mehrwert bieten. Schaue ich mir aber die Debatten und Maßnahmen zur Lockerung der letzten Tage an, so ahne ich schlimmes. Es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen dem Fetisch für Lockerung und der Schraube, die da locker sitzt.
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»Wenn sie einen Unterschied zwischen Model und Realität feststellen, was würden sie dann ändern? – Nun, jeder vernünftige Mensch würde natürlich sagen: das Model! Informatiker fangen jetzt erst einmal an, zu überlegen.«
Andreas Pfitzmann, Professor der TU-Dresden