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Die Wiedergeburt von Windows 3.1

Wer erinnert sich noch daran, wie Windows vor 15 Jahren aussah? Michael Vincent hat dies in HTML und JavaScript nachgeschrieben — inklusive einiger typischer Anwendungen wie Solitär. Die spannenste Komponente dürfte der »Internet Browser« sein, mit dem man sich seine eigene Seite anschauen kann. Wobei ich mich an ein Windows 3.1 mit Browser nicht mehr wirklich erinnern kann. Nur an ein Windows 3.11 und den Netscape Navigator — und das waren noch bittere Zeiten.

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Blamage für die Körperscanner

Hin und wieder soll es auch im ZDF noch Überraschungen geben. Nicht sehr oft — aber dafür gibt es ja YouTube:

ZDF: Blamage für Nacktscanner bei Markus Lanz (Link aktualisiert)

In der Sendung wurde ein sogenannter Nacktscanner (könnte das nächste Unwort werden) vorgeführt. Bestimmte Gegenstände wie Mobiltelefone oder das Mikro wurden erkannt, aber es ließen sich andere Gegenstände vorbeischmuggeln. Es folgt eine kleine pyromanische Vorstellung der nicht erkannten Gegenstände. Das Highlight des Mitschnittes gibt es bei 8:20, als Wolfgang Bosbach (CDU) sagt: »Ich finde das nur begrenzt lustig.«.

Das Weihnachtsgeschenk der FDP

Zum Jahreswechsel wurde der Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen von 19% auf 7% gekürzt. Es nennt sich Wachstumsbeschleunigungsgesetz — und das in Zeiten der Stagnation. Aber wenn eine wirtschaftsliberale Partei sich nicht gegen Subventionen ausspricht, sondern sie sogar auf den Weg bringt... So schöne Gegensätze kenne ich sonst immer nur von den Kabarettiteln von Dietrich & Raab wie bspw. »Stillstand im Wandel der Zeit«.

Und das Chaos lebt immer noch

Nun besteht das S-Bahn-Chaos doch schon ein gutes halbes Jahr und noch immer schafft es die Berliner S-Bahn mit weiteren Meldungen in der Tagespresse. Zugegeben, einer der vier natürlichen Feinde ist gerade wieder am Werke, der Winter. Nun rollen mal wieder 100 Viertelzüge weniger. Und diesmal sind es nicht die Räder oder die Achsen, nun sind die Fahrmotoren defekt.

Eine Episode hatte sich auch am Dienstag ergeben. Aus einer S-Bahn heraus gab es einen Hilferuf wegen einer hilflosen Person. Das kann ja immer mal passieren. Während das alarmierte Rettungsteam sich um den betrunkenen Mann kümmerte, sollten die folgenden Bahnen über das Nachbargleis umgeleitet werden. Nur leider lies die Weiche sich nicht korrekt stellen, der Betriebsrat hatte vor Wintereinbruch auf eine unzureichende Wintervorbereitung von Weichen und Signalen hingewiesen. Nun waren damit beide Gleise blockiert und Reisende wurden auf den Regionalverkehr verwiesen.

Bis auf einen Zug, der noch auf freier Strecke hielt. Nach 40 Minuten mangelhafter Informationen entriegelten die eingeschlossenen Fahrgäste mit Hilfe des Notgriffes die Türen und liefen im Gleisbett zur nächsten Station. Bedingt durch die Stromschiene mußte nun auch der Strom abgeschalten werden und neben der S-Bahn war damit auch der Regionalverkehr gestoppt. Eine viertel Stunde lang passierte gar nichts.

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(via Hauptstadtblog, CC-Lizenz)