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Homepage von René Pönitz

Mauerradweg - Südlicher Teil

Schöne Sonntage im Sommer verleiten zu einer Radtour — und so startete ich diesmal auf dem südlichen Mauerradweg.

  • Von Neukölln bis Adlershof verläuft die Trasse zwischen Kanal und Autobahn mit einem richtig guten Belag.
  • Am unteren Zipfel vom Bezirk Neukölln haben sich einige Pferdefarmen angesiedelt — exakt die Breite des Todesstreifens. Und da sich Pferdefarmbesitzer und Stadt nicht einig wurden, ist hier auch der Radweg unterbrochen.
  • Der Dörferblick ist ein Trümmerberg mit guter Aussicht — u.a. auf Schönefeld und die Gropiusstadt:

Ursprünglicher Link

(Ein Klick auf der Bild springt zur Panorama-Sicht)

  • Es gibt noch keine Querung der Mauerradwegs unter der S2 hindurch — was sehr schade ist. So muß man hier quer durch Lichterfelde einen imensen Bogen fahren — und der Belag ist Kopfsteinpflaster übelster Sorte. Aber geplant ist hier eine Unterführung.
  • Ein Großteil der Strecke verläuft auf dem ehemaligen Grenzstreifen auf Brandenburger Seite. Hier gab es Platten mit etlichen Rissen an der Oberfläche — und das spürt man leider auch.
  • Am Teltowkanal:

  • Nach Zehlendorf geht es auf den sogenannten Königsweg: eine sehr lange Schneiße durch den Wald. Zwischendurch sieht man den Grenzübergang an der AVUS
  • Am Ende des Königswegs ist man in Potsdam am Griebnitzsee. Hier streiten sich die Anwohner mit einer Bürgerinitiative, daß der Uferweg für die Öffentlichkeit offen bleibt. Einige Eigentümer haben auch schon provokant auf dem Weg gebaut — und so darf man um diese Vorbauten drumherumjonglieren.

Abgebloggt...

Zentrale Arbeitszeiterfassung für alle Arbeitnehmer

In den letzten beiden Tagen überschlagen sich die Meldungen rund um das Thema Gesellschaft und Informatik.

Auf der einen Seite gibt es Sicherheitslöcher in einer Dimension, wie man sie sich bisher nicht vorstellen kann: die Daten der Meldebehörden liegen offen rum — und dagehören nicht nur Name und Anschrift, sondern brisantere Informationen wie Steuerklasse, Religionszugehörigkeit etc. dazu.

Und just in diesem Moment beschließt die Bundesregierung das Projekt ELENA, ehemals Jobcard. Eine elektronische Karte, die zur Beantragung bestimmter staatlicher Leistungen notwendig ist.

Aber der Höhepunkt dürfte die staatlich angeordnete Pflicht zur Arbeitszeiterfassung sein.

Die Daten sollen dann an die Krankenversicherung, von dieser an die Renten- und sodann der Unfallversicherung gemeldet werden, damit diese die Beitragssätze zur Unfallversicherung bemessen und erheben kann.

Mal von der Datenkrake abgesehen, bedeutet es vor allen für die Arbeitgeber zusätzliche Kosten für Zeiterfassungsgeräte. Auch Arbeitszeitmodelle wie die Vertrauensarbeitszeit sind damit ad acta!

Gefährliche Gegenstände

Realitätsferne Urteile, diesmal ausnahmsweise nicht aus Hamburg, sondern aus München:

Ein mit dem Internet verbundener Computer steht insoweit einem »gefährlichen Gegenstand« im Sinne der oben zitierten Rechtssprechung gleich.

Und weil die eben so gefährlich sind, sind Eltern sie für urheberrechtliche Delikte des Nachwuchses mit verantwortlich. Konrekt heißt es:

Denn unabhängig von der Notwendigkeit eines einleitenden Belehrungsgespräches erfordert die elterliche Aufsichtspflicht auch eine laufende Überwachung dahingehend, ob sich die Internetnutzung durch das Kind in dem durch die einweisende Belehrung gesteckten Rahmen bewegt.

Das Verfahren ist noch nicht rechtskräftig, aber man möge hoffen, daß bei einer Revision auch die Frage gestellt wird, ob durch so eine Kontrolle — ohne konkreten Verdacht — nicht ggf. auch Artikel 1 GG der Kinder verletzt wird.

Das optimale Sandwich

Und das ist sie nun: die Formel zur Bestimmung der Dicke der Käsescheibe für das optimale Sandwich:

Und daran haben nun britische Wissenschaftler eine Weile getüftelt, um eine Formel mit neun unbekannten Parametern aufzustellen. Neun Parameter, bei denen jeder sicher einen eigenen Geschmack. Der eine mag Majo, der andere Tomaten, die Art und Stärke des Brotes etc. Besonders schwer dürfte sich die Stärke der Butter ermitteln lassen. Und passend dazu gibt es das Cheddarometer, mit dem man aufgrund ein paar Fragen sich das optimale Sandwich zusammenstellen kann.

Schneeweiße Seite

Eigentlich wollte ich die Rubrik der guten und Schlechten Seiten langsam (ab)schließen — wenn einem nicht immer mal wieder klassische Beispiele für letzteres auffallen. Wie zum Beispiel eine stadtweit bekannte Autovermietung, bei dessen Aufruf und ausgeschalteten Bildern ich doch tatsächlich mal eine schneeweiße Seite präsentiert bekomme:

Fête de la musique 2008 in Berlin

Gestern erklang fast überall auf den Straßen der zentrumsnahen Ortsteile Musikkläge, denn es fand wieder einmal »Fête de la Musique« statt, eine Großveranstaltung mit unzähligen musikalischen Darbietungen, bei der auch jeder eigene Klänge präsentieren darf.

An der Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow stieg die Party schon auf den Bootsstegen:

Interessante Rockmusik in einer Baulücke auf der Warschauer Straße (kennt jemand die Band?):

Auf einem Parkplatz am Volkspark Friedrichshain nutzte eine Band die Ladefläche eines kleinen Miet-LKWs:

Fröhliche Verkehrsampeln in Berlin

Immer mal wieder sind mir im Berliner Straßenverkehr Ampeln aufgefallen, in denen plötzlich Smileys auftauchten, wie zum Beispiel diese hier:

Danziger Straße, Kreuzung Greifswalder Straße, Richtung Schönhauser Allee

Greifswalder Straße, Kreuzung Danziger Straße, Richtung Ostseestraße

Karl-Marx-Allee, Kreuzung Andreasstraße, Richtung Frankfurter Tor

Ich beginne mal mit einer Liste entsprechender Ampelanlagen (Bitte in den Kommentaren ergänzen):

Nebenbei: Gibt es Tricks, wie man beim Hineinfotografieren in einem Ampel einen besseren Farbunterschied zwischen Gelb und Rot herbeizaubern kann? Rot und Gelb sahen nahezu identisch aus, während das seitlich ausgestrahlte Rot für die Fußgänger auch wirklich rot wurde.