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Homepage von René Pönitz

Jahresrückblick 2005

Zum Ende des Jahres gibt es wieder einen kleinen Rückblick des Jahres:

  • Im Januar gab es zwei umfangreichere Artikel auf dieser Seite: Das Peter-Prinzip und Zweitwohnsitzsteuer
  • Im Februar hatte ich einen Providerwechsel gehabt, der Umzug verlief ohne Probleme.
  • Im April startete ich den Versuch, meiner Seite ein neues Layout zu verpassen. Das Ergebnis war lediglich ein Experimentierlayout.
  • Im Mai übernahm ich die Seite Leben in Dresden — und machte eine Rundumerneuerung.
  • In Juni fand der erste Wikipedia-Tag statt. Ich hielt einen Vortrag über das Thema Vandalismus in Wikipedia. Ende Juni war ich in der Zeitung Wochenkurier zu sehen!
  • Im August gab es den 1000. Beitrag.
  • Im September trat ich ein Auslandssemester in Wolverhampton an.
  • Im November eröffnete ich eine Informationsplattform zum Thema Zweitwohnsitzsteuer

Also dann einen guten Rutsch an die Leser an die jenigen, die sich hier öfters an Diskussionen beteiligen.
Also, auf ein erfolgreiches 2006!

Abgebloggt...

Der Namensstreit um die Band Karat

Vor ca. 1 Jahr wurde um den Sänger Herbert Dreilich von Karat getrauert. Nun kommt an die Öffentlichkeit, daß der Sänger den Namen Karat heimlich als Marke eingetragen hat und die Witwe verbietet nun die Benutzung des Bandnamens. Anzumerken sei, daß Herbert Dreilich kein Gründungsmitglied der Band war.

Die Band trat daher am 29.12. vorerst das letzte Mal unter dem Namen »Karat« auf und wird am 01.01.2006 in »K...« umgenannt — so lange bis die Richter sich zu diesem Markenstreit geäußert haben. Ich hoffe an dieser Stelle, daß in diesem Falle die Vernunft siegt — und insbesondere die erste Verwendung der Namens Berücksichtigung findet. Andernsfalls dürfte es ein neuer Volkssport werden, Bandnamen als Marke zu registrieren, um dann Lizenzgebühren zu verlangen.

Unpassendes zu Weihnachten ...

Ich habe noch nicht einmal das letzte Geschenk öffnen können, als im Fernsehen bereits eBay dafür geworben hat, unpassende Geschenke über deren Auktionsplattform zu versteigern. Die Werbung ist betriebswirtschaftlich durchaus intelligent, moralisch aber verwerflich. Wie weit soll Weihnachten noch verkommerzialisiert werden, wenn Geschenke hinterher gleich wieder in Bargeld umgewandelt werden sollen?

Ebenso eine Spur daneben sind auch unpersönliche Weihnachtsglückwünsche über E-Mail. Im klassischen Fall erhält diese E-Mail einfach das gesamte Adreßbuch. Wunderbar, ich weiß nun automatisch, wen der Versender so alles kennt — und umgekehrt. Ist es eigentlich so schwer, solche E-Mails als BCC (Blinde Kopie) zu versenden? Oder vielleicht gleich eine Art Serienbrieffunktion? (siehe auch Die Stolperfallen bei E-Mail).

Die Sachsen haben Weihnachten erfunden

Siehe zum Beispiel:

Also dann, fröhliche Weihnachten!

DVD zum Schnäppchenpreis

Der (nicht mehr existierende) DMC-Weblog befaßte sich mit der Frage, warum viele Zeitschriften ganze Kinofilme als Beilagen anbieten, aber keine Musik-CDs:

Der große Vorteil von Filmvermarktung gegenüber der Musikvermarktung liegt zum einen in den Verwertungsmöglichkeiten. Beim Film fängt es im Kino an, geht über DVD Verkauf und Verleih über zu Pay-TV und Free TV und am Schluss werden Wiederholungen fürs Broadcasting verkauft und DVDs auf Zeitschriftentiteln verramscht. Die Vermarktung von Musik CDs ist da erheblich kürzer. [..]

Man klammert sich an die Rechtevergabe wie ein Ertrinkender und wähnt sich in der komfortablen Rolle des selektiven Entscheidens. Die Filmindustrie geht da wesentlich pragmatischer vor. Sie heißt jeden willkommen der bereit ist Geld zu bezahlen. Eine kaufmännisch sicherlich gesündere Einstellung.

Adobe Reader und die Festplattenoptimierung

Welches Recht nimmt sich ein Programm heraus, meine Festplatte »optimieren« zu wollen — ohne mich wenigstens vorher zu fragen? Und ohne mir wenigstens zu verraten, nach was optimiert wird. Wo geht das eigentlich hin, wenn jedes Programm meint, meine Systemresourcen zu manipulieren optimieren zu dürfen? Um die »Programmstartzeit« gering zu halten, werde ich weiterhin einen AcrobatReader 4.0.5 nehmen — der war der letzte wirklich Schnelle gewesen!

Spamversand mit E-Mail-Formularen

Viele E-Mail-Formulare (z.B. das hier) bieten einen nützlichen Service an: beim Versand einer E-Mail erhält der Versender eine Kopie in sein Postfach. Ein Spamversender könnte nun die Adresse des Opfers als Absenders eintragen — damit dieser dann Post erhält.

Eben bekam ich zwei E-Mails, die sehr nach so einem Spammer aussahen: einmal eine direkte E-Mail an mich und einmal kam die Benachrichtigung als unzustellbar zurück (Server nicht verfügbar).

Gegen diesen Mißbrauch gibt es technisch kaum eine Schutzmaßnahme, außer man verzichtet auf dieses Feature. Allerdings hat man einen Überblick und sieht sofort, wann der Dienst mißbraucht wurde! Sollten sich solche Fälle häufen, werde ich diese Benachrichtigungsfunktion entfernen.

Phil hätte ähnliche Probleme mit Spammern gehabt, in seinem Falle nutzten die Spammer die Möglichkeit, mittels eines Tricks blinde Kopien zu versenden (BCC). Diese Lücke kann man allerdings beheben, in dem die Absenderadresse keine Zeilenumbrüche enthalten darf.