renephoenix.de

reise...

Der Milchkannen-ICE

Wahnsinn. Der ICE1602 von München nach Berlin:

  • München
  • Pasing
  • Augsburg
  • Donauwörth
  • Treuchtlingen
  • Nürnberg
  • Erlangen
  • Bamberg
  • Lichtenfels
  • Saalfeld
  • Paradies
  • Naumburg
  • Leipzig
  • Bitterfeld
  • Wittenberg
  • Südkreuz
  • Lehrter Bahnhof
  • Gesundbrunnen

Und die Fahrt dauert länger als 7h.

Es wird Zeit, daß die Bahn ihre ICE-Züge mal wieder einteilt in InterRegios, InterCity und echte InterCityExpress. Letztere Kategorie gibt es gefüht nur noch in Norddeutschland (Hamburg-Berlin, Hamburg-Hannover, ...) und mit Zusatzaufschlag zum ICE-Aufschlag zwischen Berlin und Frankfurt. Warum reicht nicht für die schnellste Zugkategorie, dem Express, ein Halt in Leipzig und Nürnberg aus?

Gaukler in Erlangen

Es gibt ja so viel Wissenswertes über Erlangen. Zum Beispiel gibt es da, man kann es sich kaum vorstellen, auch einen Weihnachtsmarkt. Wirklich. Und da trat ein lustiger Gaukler auf, bei dem diese schönen Schnappschüsse entstanden sind:

(Nicht zu Hause nachmachen!)

Nicht mehr Schwarz-Weiß...

Aus der Reservierungsbestätigung eines Münchener Hotels:

Unsere Zimmer sind alle mit Bad/WC, Haarfön, Farb-TV, Radio, Telefon und Minibar ausgestattet.

Aus welcher Zeit stammt die Formulierung, wenn sie noch betonen müssen, daß es Farbfernsehen ist?

Vorsicht: keine Bürgersteige

Seien Sie vorsichtig! – Auf dieser Route gibt es möglicherweise keine Bürgersteige oder Fußwege.

Diese Warnmeldung spuckt Google Maps aus, wenn man mal vom britischen Exeter ins schottische Edinburgh wandern möchte – und in der Tat hat der viertägige Marsch einige Streckenabschnitte ohne Bürgersteige und Fußwege:

Nach einigen Kilometern Landweg geht es bis fast zu französischen Küste auf die Insel Guernsey, weiter nach Portmouth. Von Eastbourne aus noch einen kurzen Abstecher ins französische Dieppe. Von da wieder ins britische Dover. Und dann noch mal an die belgische Küste. Auch die anderen beiden vorgeschlagenen Routen sind vielversprechend: z.B. zusätzlich noch über Le Havre. Oder gleich über Dublin, Isle of Man und Belfast.

Mannheimer Parkautomaten

Die Parkautomaten in Mannheim sind wirklich originell:

Eine Tagesticket in einem Wohngebiet kostet nur günstige 1,50 Euro. Aber man sollte den Betrag passend haben, denn der Automat wechselt nicht. Wer nun nur ein 2-Euro-Stück hat und denkt, man tut der Stadt etwas Gutes: Fehlanzeige. Der Automat wirft sämtliches Geld sofort wieder raus, wenn der Höhstbetrag überschritten ist.

Die kostenpflichtige Parkzeit ist werktags zwischen 9 und 19 Uhr (Samstag bis 14 Uhr). Ist diese Zeit vorbei, kann man für den nächsten Zeitraum bereits ein Ticket erwerben. Wer ein Ticket für Montag früh holen möchte, sollte nur beachten, daß man dies bereits am Samstag sich zieht, denn: Mannheimer Parkautomaten arbeiten Sonntags nicht!

Wer sich so etwas nur ausgedacht hat?

Bahnsteigkarte

Ein Relikt des verganenen Jahrtausends kann man in Hamburg noch bewundern: die Bahnsteigkarte. Also wenn man jemand vom Bahnsteig der dortigen S bzw. U-Bahn abholen bzw. hinschaffen möchte, muß man – mal ganz tarifkonform – so eine Bahnsteigkarte lösen:

Dafür hat man in Hamburg die Entwerter eingespart. Was aus dem Automat kommt, ist entwertet. Ein Kauf auf Vorrat mit schneller Entwertung ist damit nicht möglich.